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Hausmilben in Matratzen

Hausstaubmilben -für viele die Ursache schlimmer Allergien. Vielleicht kennen Sie das auch: morgens, wenn Sie aufstehen, läuft die Nase oder sie haben einen Hustenreiz. Im Laufe des Tages wird es besser, aber am nächsten Morgen geht das Leid von vorne los. Möglicherweise haben sie dann eine Hausstauballergie. In diesem Artikel erklären wir, was das ist und was Sie dagegen tun können.

Woher kommt die Hausstauballergie?

Verursacher der Hausstauballergie sind die Hausstaubmilben. Allergiker sind gegen die Milben selbst, aber auch gegen den Kot der Hausstaubmilben allergisch. Die Hausstaubmilbe, mit einer Größe von weniger als einem halben Millimeter, ist dabei das ganze Jahr über in jedem Haushalt anzutreffen. Niemand schafft es, seine Wohnung frei von Milben zu halten. Da Milben Feuchtigkeit und Wärme lieben und sich von menschlichen Hautschuppen ernähren, siedeln sie sich gerne in Betten, genauer Matratzen und Bettwäsche, an. In einer Matratze können bis zu 1,5 Millionen Hausstaubmilben leben, wovon jede einzelne in ihrem Leben das 200 fache ihres Körpergewichtes an Kot produziert.

Die Hausstaubmilben befinden sich hauptsächlich in unseren Betten, weil der Mensch beim Schlafen reichlich Flüssigkeit verliert. Dazu kommen die Körperwärme und die Hautschuppen, die der Mensch des Nachts verliert.

Leider finden sich Hausstaubmilben nicht nur in Betten. Auch in Teppichen, Polstermöbeln, Gardinen, Stofftieren und viele mehr finden sich die kleinen Tierchen.

Matratzen und Polster frei von Milben halten

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Allergiker mindestens zwei bis dreimal im Monat, starke Allergiker sogar wöchentlich, Kissenbezüge und Bettdecken Bezüge waschen. Sinn macht es, auch Kopfkissen und die Bettdecke selbst regelmäßig zu waschen. Wer unter starken Symptomen leidet, der sollte überlegen, sich Kopfkissen und Bettdecke zweimal anzuschaffen, damit er immer eine Wechselgarnitur hat, während die andere in der Wäsche ist.

Leider wird häufig vergessen, dass ausgerechnet in der Matratze die meisten Milben leben. Dazu kommt, dass die Matratze groß und unhandlich ist und nicht in der eigenen Waschmaschine gewaschen werden kann. Lediglich in einigen Großstädten gibt es Reinigungen, die Matratzen waschen können. Häufig ist aber hierbei schon der Transport zu der betreffenden Reinigung ein großes Problem. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich bereits nach wenigen Jahren über eine Million Milben in der Matratze tummeln.

Dennoch gibt es einige Hilfsmittel, die Matratzen vor den Milben schützen können.

Matratzenbezüge / Encasing

Sogenannte Encasings sind Matratzenbezüge, die zwar atmungsaktiv sind, aber dennoch keine Hautschuppen hindurch lassen. Mit dieser Maßnahme wird den Hausstaubmilben die Nahrung entzogen. Sie sterben, bzw. vermehren sich deutlich langsamer. Sicherlich ist nachvollziehbar, dass diese Maßnahme insbesondere bei nagelneuen Matratzen am meisten Sinn ergibt. Bei einer alten Matratze, in der sich schon 1.5 Million Milben tummeln, sterben zwar dann die Milben, aber diese Menge an toten Milben plus die zusätzliche Belastung des ganzen Milbenkots löst mit Sicherheit ebenfalls Allergien aus.

Milbensauger

Der Milbensauger ist ein spezieller Staubsauger, der zur Bekämpfung von Milben in der Matratze entwickelt wurde. Einerseits ist es ein besonders starker Staubsauger, der es schafft Milben aus der Matratze zu ziehen. Darüber hinaus verfügt er über ein UV-Licht, welches die Milben in der Nähe der Matratzenoberfläche abtötet. Letztlich besitzen die besseren Geräte zusätzlich eine Art Klopffunktion, mit deren Hilfe sich deutlich mehr Milben, als mit einem normalen Staubsauger, aus der Matratze heraussaugen lassen.

Wichtig bei der Anwendung eines Milbensaugers ist es vor allen Dingen, dass Sie die gesamte Matratze absaugen. Nicht nur die Oberseite, sondern auch die Unterseite und die Seiten der Matratze dürfen Sie nicht vergessen. Viele weitere Informationen rund um die Hausstauballergie und Hausstaubmilben finden Sie auf der Seite Hausstaubmilben.org.

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